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Die Stiftung wurde durch das testamentarische Vermächtnis
des Apothekers Rudolf Albert Julius Stoye aus Speyer
(26.11.1898 – 3.1.1969) errichtet. Seine Vorfahren waren
über Jahrhunderte als Bauern und Gutsbesitzer in Anhalt
ansässig und durch viele Seitenlinien mit geschichtsprägenden
Familien wie Wendelin, Melanchthon, Cranach, v. Gneisenau
oder dem anhaltinischen Fürstenhaus verbunden, aber auch
mit Bürgern, die für ihre Gemeinwesen Verantwortung
übernahmen wie Ratsherren- und Bürgermeisterfamilien in
Zerbst, Aschersleben oder Stendal. Obwohl bereits sein Vater
in Speyer als Apotheker ansässig wurde, verlor er die alte
väterliche Heimat nicht aus den Augen und widmete sich der
Erforschung der familiären Quellen. Er behielt sogar den alten
bäuerlichen Besitz in Plömnitz in Besitz-, der an seine Stiftung
überging und von dieser 1990 wieder übernommen wurde.
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